Unser besonderer Schwerpunkt
Psychisch-funktionelle Ergotherapie
Wieder mehr Einfluss auf den eigenen Alltag gewinnen.
Wenn Gedanken kreisen, die Kraft fehlt oder selbst kleine Entscheidungen schwerfallen, kann das tägliche Leben eng werden. Wir unterstützen Sie dabei, Zusammenhänge zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erproben.
Womit Sie zu uns kommen können
Ihre Situation steht im Mittelpunkt.
Vielleicht fällt es Ihnen schwer, den Tag zu strukturieren, Aufgaben anzufangen, mit Anspannung umzugehen oder eigene Grenzen zu vertreten. Entscheidend ist, was Sie im Alltag belastet und was Sie verändern möchten.
Bei welchen Diagnosen wir begleiten
Zu unserem Behandlungsspektrum gehören unter anderem:
- Depressionen und bipolare Störungen
- Angst- und Zwangsstörungen
- Anpassungsstörungen
- Traumafolgestörungen, etwa eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
- Dissoziative Störungen
- Persönlichkeitsstörungen, etwa eine Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Schizophrenie, schizoaffektive und andere psychotische Erkrankungen
- Essstörungen und Suchterkrankungen
Auch bei ADHS und Autismus begleiten wir Menschen mit Schwierigkeiten im Alltag. Beides sind Besonderheiten der neurologischen Entwicklung und nicht mit den oben genannten psychischen Erkrankungen gleichzusetzen.
Welche ergotherapeutische Unterstützung sinnvoll ist, klären wir anhand Ihrer persönlichen Situation und der Verordnung.
Unsere therapeutische Haltung
Gemeinsam herausfinden, was passt.
Sie bringen Ihre Erfahrungen, Bedürfnisse und Stärken mit. Wir bringen unser fachliches Wissen und einen aufmerksamen Blick auf Ihren Alltag ein. Daraus entwickeln wir gemeinsam realistische Ziele.
Wir arbeiten wertschätzend und in Ihrem Tempo. Eine Strategie, die nicht funktioniert, ist kein persönliches Versagen. Sie hilft uns zu verstehen, was anders gestaltet werden muss.
Vom Verstehen ins Handeln
Zu wissen, warum etwas schwierig ist, verändert den Alltag nicht immer. Deshalb verbinden wir das gemeinsame Verstehen mit konkretem Ausprobieren.
Wahrnehmen und verstehen
Wir betrachten eine konkrete Situation: Welche Gedanken, Gefühle und Körpersignale treten auf? Was brauchen Sie? Welche Anforderungen und Rahmenbedingungen spielen mit hinein?
Handlungsspielraum schaffen
Wir erproben Möglichkeiten, mit Anspannung umzugehen und bewusster zu entscheiden – zum Beispiel eine Pause einlegen, Unterstützung nutzen oder eine Grenze ausdrücken.
Im Alltag ausprobieren
Neue Schritte werden gemeinsam vorbereitet und in passenden Situationen erprobt. Das können eine Morgenroutine, ein schwieriges Gespräch oder der Beginn einer Aufgabe sein.
Erfahrungen nutzen
Wir schauen, was geholfen hat und was noch nicht passt. So entsteht nach und nach ein persönlicher Vorrat an Erfahrungen und Strategien.
Mögliche Ziele
Mehr Raum für das, was Ihnen wichtig ist.
- Eine tragfähige Tagesstruktur entwickeln
- Aktivität, Belastung und Erholung ausbalancieren
- Aufgaben beginnen und überschaubar planen
- Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen und vertreten
- Mit Anspannung und Gefühlen umgehen
- Wieder an Beruf, Beziehungen und Freizeit teilhaben
Die Behandlung kann Gespräche, alltagspraktische Aufgaben, Körperwahrnehmung, kreative Tätigkeiten oder das Erproben konkreter Situationen umfassen. Wir wählen Methoden passend zu Ihren Zielen und überprüfen ihre Wirkung gemeinsam.
Sie müssen nicht schon eine Lösung haben.
Ein paar Worte zu Ihrem Anliegen reichen für den ersten Kontakt. Gemeinsam klären wir, wie wir Sie unterstützen können.